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Name:Palmyra
Rolle:Autonomiegebiet im Römischen Reich
Zeitraum:260 - 272
Beschreibung:Mitte des 3. Jahrhunderts nach Christus schwächten persische Angriffe in den römischen Provinzen im Orient den römischen Einfluss. Der Palmyrener Septimius Odaenathus drängte die Perser erfolgreich zurück und wurde unter Duldung der Römer um 260 kaiserlicher Vertreter in den Orientprovinzen. Palmyra wurde ein Autonomiegebiet. In den nachfolgenden Jahren erweiterte Septimius Odaenathus das Gebiet Palmyras nach Osten hin und starb 267 im Kampf gegen die Goten. Seine Witwe Zenobia und sein Sohn Vaballathus erweiterten das Gebiet Palmyras auf Kosten des Römischen Reichs und gerieten mit diesem Vorgehen in Konflikt mit Kaiser Aurelianus. Im Jahr 272 eroberter Aurelianus Palmyra zurück und beendete damit die autonome Phase.

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Vaballathus270 - 272Nach dem Tod seines Vaters Septimius Odaenathus erbte Vaballathus seine Titel und die Herrschaft über das Autonomiegebiet Palmyra. Zunächst übte aber aufgrund seiner Minderjährigkeit seine Mutter Zenobia die Vormundschaft aus. Als Kaiser Aurelianus im Jahr 272 Palmyra zurück eroberte wurde Vaballathus von Zenobia zum Augustus erhoben und kurze Zeit später von Aurelianus besiegt. Seine Herrschaft endete noch in 272.
© M.T.   Münzkatalog-Online V3