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Name:Syrien
Rolle:Land in Asien
Beschreibung:Syrien ist ein Land in Vorderasien. Das Gebiet Syriens ist seit der Frühgeschichte besiedelt. Die Herrschaft wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach. Bedeutende Herrscher waren Ägypter, Assyrer und Perser. Nach der Eroberung durch Alexander dem Großen im 3. Jahrhundert vor Christus gehörte Syrien zu Griechenland. Nach Alexanders Tod, zerfiel sein Reich und Syrien wurde Teil des neu gegründeten Seleukidenreichs. Ab 64 vor Christus wurde das Gebiet eine römische Provinz. Durch den Zerfall des Römischen Reichs im 4. Jahrhundert nach Christus gehörte Syrien zum Byzantinischen Reich. Durch die Islamisierung der Region im 7. Jahrhundert nach Christus, wurde der arabische Stamm der Umayyaden Herrscher über Syrien. Dabei geriet Syrien in starke Abhängigkeit von Ägypten. Kreuzfahrer hielten Teilgebiete unter Besatzung. Im 13. Jahrhundert eroberten Mongolen das Land und konnten erfolgreich zurückgeschlagen werden. Im 16. Jahrhundert wurde Syrien Bestandteil des Osmanischen Reichs. Nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs während des Ersten Weltkriegs, erhielt Frankreich das Völkerbundmandat für Syrien. Im Jahr 1946 wurde die Arabische Republik Syrien gegründet und im Jahr 1958 erfolgte ein Zusammenschluss mit Ägypten zur Vereinigten Arabischen Republik. Durch einen Militärputsch trennten sich die beiden Nationen im Jahr 1961 und es wurde erneut die Arabische Republik Syrien ausgerufen. Die Landeswährung ist die Syrische Lira.

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KategorieZeitraumBeschreibung
Umayyaden660 - 750Die Umayyaden waren ein einflussreicher, arabischer Familienclan mit Wurzeln im Mekka des frühen 7. Jahrhunderts nach Christus. Mit der Ausdehnung des islamischen Einflusses in der Nahostregion, konvertierten die Umayyaden zum Islam. Mu'awiya (ein Mitglied der Umayyaden-Familie) zog gemeinsam mit Mohammed in den Krieg gegen das Byzantinische Reich und eroberte das Gebiet des heutigen Syriens. Um 660 gründeten die Umayyaden im heute syrischen Damaskus ein Kalifat und trieben die islamische Expansion voran. In seiner größten Ausdehnung gehörten zum Umayyadenreich Teile Nordafrikas (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten), ein Großteil des heutigen Spaniens, die arabische Halbinsel (Saudi-Arabien, Jemen, Oman und die Kleinstaaten), Teile der Türkei sowie die Staaten der Levante und Teile Südasiens, wie beispielsweise Syrien, Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Libanon, Jordanien, Armenien und Israel. Im 8. Jahrhundert wurden die Umayyaden vom Familienclan der Abbasiden verdrängt und um 750 ausgelöscht.
Abbasiden750 - 1517Im 8. Jahrhundert nach Christus führten Aufstände gegen die Dynastie der Umayyaden zum Machtwechsel im Nahen Osten. Die Abbasiden übernahmen im Jahr 750 die Macht und errichteten Bagdad als neue Hauptstadt des Abbasidenreichs. Die Verwaltung des Reichs wurde in die Hände lokaler Herrscher gelegt, was die Zentralmacht in den nachfolgenden Jahrhunderten so schwächte, dass der abbasidische Kalif zeitweise nur noch als geistlicher Führer akzeptiert wurde. Im 13. Jahrhundert eroberten die Mongolen Bagdad. Die Abbasiden flüchteten nach Ägypten und teilten sich dort die Herrschaft mit den Mamluken. Im Jahr 1517 eroberten die Osmanen Ägypten und beendeten damit endgültig die Herrschaft der Abbasiden.
Ayyubiden1171 - 1252Die Ayyubiden waren eine sunnitisch-muslimische Herrscherdynastie, die zwischen 1171 und 1252 die Gebiete des heutigen Ägyptens, Syriens, Jordaniens und Saudi-Arabiens beherrschte.
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