| Kategorie | Zeitraum | Beschreibung |
| Aachen | - | Aachen ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Bedeutsam wurde Aachen unter dem fränkischen König Karl dem Großen, der in der Stadt seine Residenz errichtete. Die Stadt blieb danach bis ins 16. Jahrhundert Krönungsort der deutschen Könige. Im 12. Jahrhundert erhielt Aachen den Status einer Freien Reichsstadt, den Aachen bis 1803 behielt. Zum Wiener Kongress im Jahr 1815 wurde Aachen von Preußen annektiert und Bestandteil der preußischen Rheinprovinz. |
| Augsburg | - | Augsburg ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Bayern. Die Stadt wurde von den Römern 15 Jahre vor Christi Geburt gegründet. Mit dem Niedergang des Römischen Reichs siedelten Alemannen in Augsburg. Um 300 nach Christus wurde Augsburg Bischofssitz und im 12. Jahrhundert Freie Reichsstadt im Heligen Römischen Reich. Nach dem 3. Koalitionskrieg zwischen Österreich und Frankreich fiel Augsburg im Jahr 1805 an Bayern und verlor seine Selbstständigkeit. |
| Baden | - | Baden wurde als Markgrafschaft im 11. Jahrhundert nach Christus gegründet. Im 16. Jahrhundert wurde das Land in die Markgrafschaft Baden-Durlach und Baden-Baden geteilt und 1771 wieder vereint. Im Jahr 1803 wurde die Markgrafschaft unter Einfluss von Napoleon zum Kurfürstentum und 1806 zum Großherzogtum erhoben. Im Jahr 1871 wurde Baden ein Teilstaat im Deutschen Kaiserreich. |
| Bamberg | - | Bamberg ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Bayern. Vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts war Bamberg ein Bistum. Unter Einfluss von Napoleon wurde das Bistum im Jahr 1803 Bayern zugeschlagen. |
| Bayern | - | Die Geschichte der Bayern geht zurück bis zur Zeit des Zerfalls des Römischen Reichs, als sich der Stamm der Bajuwaren bildete. Im Mittelalter bildete sich das Herzogtum Baiern als Bestandteil des Heiligen Römischen Reichs. Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte ein Aufstieg zum Kurfürstentum. Nach dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde das Kurfürstentum unter Einfluss von Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts zum Königreich erhoben. Im Jahr 1871 wurde Bayern ein Teilstaat im Deutschen Kaiserreich. Nach dem Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution endete die Monarchie und ein Freistaat entstand. |
| Böhmen | - | Im 9. Jahrhundert formte sich auf dem Gebiet des heutigen Tschechiens unter Einfluss des Fürsten aus der Premysliden-Dynastie ein böhmischer Staat. Im Jahr 1085 wurde Böhmen ein Königreich im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1526 wurde Ferdinand I. von Habsburg zum König gewählt, wodurch Böhmen in den Herrschaftsbereich der Habsburger rückte und somit eng mit Österreich verbunden wurde. Im Jahr 1804 wurde Böhmen fester Bestandteil des Kaisertums Österreich. |
| Brandenburg | - | Die Mark Brandenburg entstand etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts. Ab dem Jahr 1618 regierten die Markgrafen von Brandenburg auch als Herzöge in Preußen. Die beiden Staaten wurden in Personalunion regiert. Im Jahr 1701 wurden beide Staaten zum Königreich Preußen vereinigt. |
| Braunschweig-Lüneburg | - | Im Jahr 1235 wurde das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg gegründet. Im Laufe der nachfolgenden Zeit spalteten sich durch Erbteilung die Fürstentümer Braunschweig-Wolfenbüttel, Calenberg, Lüneburg, Göttingen und Grubenhagen ab. Mit Ausnahme von Braunschweig-Wolfenbüttel wurden alle Fürstentümer bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wieder vereint. Im Jahr 1692 erhielt Braunschweig-Lüneburg die Kurwürde und wurde zum Kurfürstentum im Heiligen Römischen Reich erhoben. Zum Wiener Kongress im Jahr 1814 wurde das Kurfürstentum zum Königreich Hannover erhoben. |
| Braunschweig-Wolfenbüttel | - | Braunschweig-Wolfenbüttel war ein Teilfürstentum vom Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Es entstand Ende des 15. Jahrhunderts nach vielfältigen Teilungen und Vereinigungen der welfischen Gebiete im Norden Deutschlands und war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Nach dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde es unter Einfluss von Napoleon Bestandteil des Königreichs Westphalen. |
| Bremen | - | Bremen ist eine Stadt im Norden Deutschlands. Die Geschichte Bremens beginnt im Mittelalter als kirchliches Erzstift. Im Jahr 1648 erhielt Bremen den Status einer Freien Reichsstadt. Im Rahmen des Westfälischen Friedens wurde Bremen säkularisiert und in ein Herzogtum gewandelt. Ende des 17. Jahrhunderts verlor Bremen im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg große Teile seiner Gebiete an Schweden. Die Gebiete wurden im 18. Jahrhundert an Braunschweig-Lüneburg verkauft. Die Stadt Bremen blieb unabhängig und wurde im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich. |
| Frankfurt | - | Frankfurt ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Hessen. Der Name der Stadt wurde erstmals in einer kaiserlichen Urkunde aus dem 8. Jahrhundert nach Christus erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde Frankfurt Freie Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Im 14. Jahrhundert wurde Frankfurt die Wahlstadt der Könige und ab dem 16. Jahrhundert auch der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Während des Preußisch-Österreichischen Kriegs wurde die Stadt von Preußen besetzt und in die preußische Provinz Hessen-Nassau eingegliedert. |
| Hamburg | - | Hamburg ist eine Stadt im Norden Deutschlands. Die Besiedlung Hamburgs geht auf vorchristliche Zeit zurück. Im Mittelalter stieg die Stadt zum Handelszentrum auf. Im Jahr 1510 wurde Hamburg eine Reichsstadt. Anfang des 18. Jahrhunderts gehörte Hamburg kurzzeitig zum Kaiserreich Frankreich. Nach dem Rückzug der Franzosen trat Hamburg 1815 als Freie Stadt dem Deutschen Bund bei und wurde 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich. |
| Hannover | - | Das Königreich Hannover entstand zum Wiener Kongress 1814 aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Im Jahr 1866 wurde das Königreich von Preußen annektiert und eine preußische Provinz. |
| Hessen-Darmstadt | - | Die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt entstand im Jahr 1567 durch Teilung der Landgrafschaft Hessen nach dem Tod des Landgrafen Philipp I. von Hessen. Hessen wurde in Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt geteilt. Hessen-Darmstadt war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1806 wurde die Landgrafschaft zum Großherzogtum Hessen erhoben. Das Großherzogtum wurde 1871 Teilstaat im Deutschen Reich. |
| Hessen-Kassel | - | Die Landgrafschaft Hessen-Kassel entstand im Jahr 1567 durch Teilung der Landgrafschaft Hessen nach dem Tod des Landgrafen Philipp I. von Hessen. Hessen wurde in Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt geteilt. Hessen-Kassel war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1803 wurde die Landgrafschaft zum Kurfürstentum erhoben. Ab 1806 nannte sich Hessen-Kassel Kurhessen. Kurhessen wurde im Jahr 1866 nach verlorenem Deutschen Krieg durch Preußen annektiert. |
| Jülich-Berg | - | Jülich-Berg waren zwei formal getrennte Herzogtümer, die zwischen 1423 bis 1795 in Personalunion regiert wurden. Ende des 18. Jahrhundert fiel Jülich an Frankreich wodurch die Verbindung getrennt wurde. Im 19. Jahrhundert wurden beide Gebiete in die preußische Rheinprovinz eingegliedert. |
| Köln | - | Köln ist eine Stadt im heutigen Nordrhein-Westphalen. Sie wurde unter der Herrschaft der Römer gegründet und wurde mit dem Zerfall des Römischen Reichs von den Franken erobert. Im Mittelalter war Köln Residenzstadt, Bistumssitz und Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Die Erzbischöfe von Köln waren Kurfürsten im Heiligen Römischen Reich. Im 15. Jahrhundert wurde Köln zur Freien Reichsstadt erhoben. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Köln von Napoleons Truppen erobert und in das Königreich Frankreich integriert. Nachdem Napoleon in den Befreiungskriegen verlor, wurde Köln von Preußen annektiert und gehörte ab diesem Zeitpunkt zur preußischen Rheinprovinz. |
| Mecklenburg-Schwerin | - | Das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin entstand im Jahr 1701 nach einem Erbfolgestreit aus einem Landesteil des formaligen Herzogtums Mecklenburg. Mecklenburg war ein Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1815 wurde das Herzogtum zum Großherzogtum erhoben, welches im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich wurde. |
| Mecklenburg-Strelitz | - | Das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz entstand im Jahr 1701 nach einem Erbfolgestreit aus einem Landesteil des formaligen Herzogtums Mecklenburg. Mecklenburg war ein Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1815 wurde das Herzogtum zum Großherzogtum erhoben, welches im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich wurde. |
| Münster | - | Münster ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Nordrhein-Westphalen. Vom Mittelalter bis 1803 war Münster ein Fürstbistum. Im 19. Jahrhundert fiel Münster zunächst an Preußen, dann an das Großfürstentum Berg und dann erneut an Preußen. |
| Nassau | - | Das Herzogtum Nassau entstand 1806 Unter Einfluss von Napoleon aus den Fürstentümern Nassau-Usingen und Nassau-Weilburg, sowie diverser, teilweise säkularisierter Teilgebiete. Im Deutschen Krieg kämpfe Nassau auf österreichischer Seite und verlor gegen Preußen. In Folge wurde das Herzogtum von Preußen annektiert und Bestandteil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. |
| Österreich | - | Nachdem Österreich im Jahr 1156 von Bayern unabhängig wurde, erhob Kaiser Friedrich I. mit der Privilegium Minus die Mark Ostarrichi zum Herzogtum Österreich. Das Herzogtum Österreich wurde unabhängiger Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1453 wurde das Herzogtum zum Erzherzogtum erhoben. Im Jahr 1806 legte Kaiser Franz II. nach verlorenem Krieg gegen Napoleon die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reichs nieder und beendete damit das Heilige Römische Reich. |
| Pfalz | - | Die Rheinische Pfalzgrafschaft war ein bedeutender Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Er entstand im Mittelalter aus der rheinisch-lothringischen Pfalzgrafschaft. Mit dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde die Pfalz unter Baden, Bayern, Hessen-Darmstadt und Preußen aufgeteilt. |
| Preußen | - | Im Jahr 1701 wurde das Kurfürstentum Brandenburg und das Herzogtum Preußen zum Königreich vereint. Das Königreich Preußen wurde 1871 Teilstaat im Deutschen Reich und stellte den Kaiser. |
| Regensburg | - | Regensburg ist eine der ältesten Städte im heutigen Deutschland. Sie existierte schon bevor die Römer ihr Reich über die Alpen ausdehnten. Im frühen Mittelalter wurde Regensburg ein Bistum im Ostfränkischen Reich. Im 13. Jahrhundert erhob Kaiser Friedrich II. die Stadt zur Freien Reichsstadt. Diesen Status verlor die Stadt Ende des 15. Jahrhunderts wieder. Sie blieb bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs eine Reichsstadt. 1803 wurde die Stadt ein Fürstentum und 1810 Bestandteil vom Königreich Bayern. Die Stadt ist bis heute ein Bischofssitz. |
| Sachsen | - | Das Kurfürstentum Sachsen entstand 1356 und war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebiet zwischen den Brüdern Ernst und Albert geteilt. Parallel zum albertinischen Sachsen entwickelte sich unabhängig eine ernestinische Linie. Das albertinische Sachsen wurde nach Zerfall des Heiligen Römischen Reichs unter Einfluss von Napoleon zum Königreich erhoben. Im Jahr 1871 wurde das Königreich Sachsen Teilstaat im Deutschen Reichs. |
| Sachsen-Altenburg | - | Sachsen-Altenburg, im heutigen Ostthüringen war im Mittelalter Bestandteil der Markgrafschaft Meißen. Nach der Teilung der Markgrafschaft im Jahr 1485 gehörte Sachsen-Altenburg zum Gebiet des Ernestinischen Sachsens. Im Jahr 1672 erlosch die Linie Sachsen-Altenburg und das Herzogtum wurde an Sachsen-Gotha angeschlossen. Erst im Jahr 1826 wurde Sachsen-Altenburg wieder selbstständig. 1871 wurde das Herzogtum Teilstaat im Deutschen Reich. |
| Sachsen-Coburg-Gotha | - | Das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha entstand nach der Zeichnung des Vertrags von Hildburghausen 1826 durch Verschmelzung des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld mit dem Herzogtum Sachsen-Gotha, nachdem die Linie Sachsen-Gotha-Altenburg ausstarb. Der Landesteil Saalfeld ging gleichzeitig an Sachsen-Meiningen. Sachsen-Coburg-Gotha wurde im Jahr 1871 Teilstaat des Deutschen Reich. |
| Sachsen-Coburg-Saalfeld | - | Im Jahr 1699 starb die Linie Sachsen-Coburg aus. Nach einem Erbstreit fiel Sachsen-Coburg im Jahr 1735 an Sachsen-Saalfeld. In Folge entstand das Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld, welches bis 1826 existierte. |
| Sachsen-Gotha-Altenburg | - | Das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg entstand im Jahr 1672 aus dem Herzotum Sachsen-Gotha und Sachsen-Altenburg, nachdem die Linie Sachsen-Altenburg ausstarb. Es existierte bis 1826 als die Linie Sachsen-Gotha-Altenburg ausstarb und das Herzogtum erneut aufgeteilt wurde. In Folge entstand das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha und das selbstständige Herzogtum Sachsen-Altenburg |
| Sachsen-Weimar-Eisenach | - | Sachsen-Weimar-Eisenach war ein Herzogtum im heutigen deutschen Bundesland Thüringen. Es war ein Teilstaat im Heiligen Römischen Reich und entstand 1741 durch Vereinigung der Herzogtümer Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach. Im Rahmen des Wiener Kongresses wurde das Herzogtum zum Großherzogtum erhoben, welches im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Reich wurde. |
| Salzburg | - | Salzburg ist eine Stadt im heutigen Österreich. Im Mittelalter war sie zunächst Bestandteil des Reichs der Bajuwaren. Im 14. Jahrhundert verfeindete sich Salzburg mit Bayern, trennte sich und wurde Fürsterzbistum im Heiligen Römischen Reich. Unter dem Einfluss von Napeoleon wurde Salzburg ein Kurfürstentum und 1805 Bestandteil des Kaisertums Österreich. |
| Schaumburg-Hessen | - | Im Jahr 1640 wurde die Grafschaft Schaumburg in Folge eines Erbfolgestreit unter Hessen-Kassel, Lippe und Braunschweig-Lüneburg aufgeteilt. Der hessische Teil wurde ab diesem Zeitpunkt in Personalunion vom Landgrafen von Hessen-Kassel als Hessische Grafschaft Schaumburg regiert. Im Jahr 1866 fiel das Gebiet gemeinsam mit Hessen-Kassel an Preußen. |
| Schaumburg-Lippe | - | Im Jahr 1647 wurde die Grafschaft Schaumburg durch Erbteilung unter Braunschweig-Lüneburg, Hessen-Kassel und Lippe geteilt. Die Landesteile die an die Grafen zur Lippe fielen bildeten die Grafschaft Schaumburg-Lippe. Unter der Herrschaft von Graf Georg-Wilhelm wurde die Grafschaft im Jahr 1807 zum Fürstentum erhoben. Im Jahr 1871 wurde das Fürstentum Teilstaat im Deutschen Reich. |
| Speyer | - | Speyer ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz. Erste Siedlungsspuren von Speyer sind bereits aus vorchristliche Zeit bekannt. Bis zum 5. Jahrhundert gehörte Speyer zum Römischen Reich und danach zum Frankenreich. Speyer wurde in dieser Zeit ein Bistum. Ab dem 7. Jahrhundert war Speyer auch ein weltliches Hochstift im Heiligen Römischen Reich. Die speyerischen Bischöfe waren über viele Jahrhunderte auch Fürstbischöfe des Hochstifts. Im 13. Jahrhundert folgte das Stadtrecht und 1294 wurde Speyer Freie Reichsstadt. Nach dem Einmarsch französischer Truppen im Jahr 1792 fiel Speyer für kurze Zeit an Frankreich und nach dem Wiener Kongress im Jahr 1814 an Bayern. |
| Württemberg | - | Das Herrschaftsgebiet Württemberg formierte sich im 11. Jahrhundert als Bestandteil des Heiligen Römischen Reichs. Im 12. Jahrhundert wurde das Gebiet eine Grafschaft und später ein Herzogtum. Nach dem Zusammenbruch des Heiligen Römischen Reichs wurde das Herzogtum im Jahr 1806 unter Einfluss von Napoleon zum Königreich erhoben. Im Jahr 1871 wurde Württemberg Teilstaat im Deutschen Reich. |
| Würzburg | - | Würzburg ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Bayern. Sie entstand nach der Völkerwanderung und wird erstmals im 8. Jahrhundert nach Christus urkundlich erwähnt. Im Jahr 1168 wurde der Bischof von Würzburg zum Fürstbischof und zum Grafen von Franken erhoben und Würzburg somit zum Hochstift im Heiligen Römischen Reich gewandelt. 1803 wurde das Hochstift säkularisiert und fiel an das Kurfürstentum Bayern. Im Jahr 1806 erhielt Ferdinand von Habsburg-Lothringen-Toskana Würzburg als Entschädigungsleistung. Er ernannte sich selbst zum Großherzog von Würzburg. Zum Wiener Kongress wurde das Großherzogtum 1814 aufgelöst und endgültig Bayern zugeschlagen. |