Altertum
 HRR und Deutsche Länder
 Aachen
 Altenburg
 Anhalt
 Augsburg
 Baden
 Bamberg
 Bayern
 Berg
 Böhmen
 Brandenburg
 Braunschweig
 Braunschweig-Lüneburg
 Braunschweig-Wolfenbüttel
 Bremen
 Buchhorn
 Calenberg
 Erfurt
 Frankfurt
 Hamburg
 Hannover
 Henneberg
 Hessen-Darmstadt
 Hessen-Kassel
 Jülich-Berg
 Köln
 Lübeck
 Mansfeld-Vorderort-Eisleben
 Mecklenburg-Schwerin
 Mecklenburg-Strelitz
 Meißen
 Münster
 Nassau
 Nürnberg
 Oldenburg-Birkenfeld
 Österreich
 Pfalz
 Pommern
 Preußen
 Regensburg
 Reuss ältere Linie
 Reuss-Gera
 Reuss jüngere Linie
 Sachsen
 Sachsen-Altenburg
 Sachsen-Coburg-Gotha
 Sachsen-Coburg-Saalfeld
 Sachsen-Gotha
 Sachsen-Gotha-Altenburg
 Sachsen-Meinigen
 Sachsen-Weimar
 Sachsen-Weimar-Eisenach
 Salzburg
 Schaumburg-Hessen
 Schaumburg-Lippe
 Schwäbisch Hall
 Speyer
 Straßburg
 Tirol
 Vorderösterreich
 Westphalen
 Württemberg
 Würzburg
 Deutschland ab 1871
 Deutsches Notgeld
 Euro-Münzen
 Jetons & Token
 Medaillen
 Weltmünzen
 Afrika
 Asien
 Europa
 Albanien
 Andorra
 Belgien
 Bosnien-Herzegowina
 Bulgarien
 Dänemark
 Deutschland
 HRR und Deutsche Länder
 Aachen
 Altenburg
 Anhalt
 Augsburg
 Baden
 Bamberg
 Bayern
 Berg
 Böhmen
 Brandenburg
 Braunschweig
 Braunschweig-Lüneburg
 Braunschweig-Wolfenbüttel
 Bremen
 Buchhorn
 Calenberg
 Erfurt
 Frankfurt
 Hamburg
 Hannover
 Henneberg
 Hessen-Darmstadt
 Hessen-Kassel
 Jülich-Berg
 Köln
 Lübeck
 Mansfeld-Vorderort-Eisleben
 Mecklenburg-Schwerin
 Mecklenburg-Strelitz
 Meißen
 Münster
 Nassau
 Nürnberg
 Oldenburg-Birkenfeld
 Österreich
 Pfalz
 Pommern
 Preußen
 Regensburg
 Reuss ältere Linie
 Reuss-Gera
 Reuss jüngere Linie
 Sachsen
 Sachsen-Altenburg
 Sachsen-Coburg-Gotha
 Sachsen-Coburg-Saalfeld
 Sachsen-Gotha
 Sachsen-Gotha-Altenburg
 Sachsen-Meinigen
 Sachsen-Weimar
 Sachsen-Weimar-Eisenach
 Salzburg
 Schaumburg-Hessen
 Schaumburg-Lippe
 Schwäbisch Hall
 Speyer
 Straßburg
 Tirol
 Vorderösterreich
 Westphalen
 Württemberg
 Würzburg
 Deutsches Reich
 Besetzte Gebiete
 Alliierte Besatzung
 Saarland
 Bank deutscher Länder
 DDR
 BRD
 Estland
 Finnland
 Frankreich
 Gibraltar
 Griechenland
 Großbritannien
 Guernsey
 Insel Man
 Irland
 Island
 Italien
 Jersey
 Kosovo
 Kroatien
 Lettland
 Litauen
 Luxemburg
 Malta
 Mazedonien
 Moldawien
 Monaco
 Montenegro
 Niederlande
 Norwegen
 Österreich
 Polen
 Portugal
 Rumänien
 Russland
 San Marino
 Schweden
 Schweiz
 Serbien
 Slowakei
 Slowenien
 Spanien
 Tschechien
 Türkei
 Ukraine
 Ungarn
 Vatikanstadt
 Weißrussland
 Zypern
 Nordamerika
 Ozeanien
 Südamerika
Informationen zur Kategorie

Name:HRR und Deutsche Länder
Zeitraum:962 - 1871
Beschreibung:Unter den Deutschen Ländern werden die Münzen des Heiliges Römischen Reichs vom 10. Jahrhundert bis 1806, sowie die Münzen der verschiedenen deutschen Bünde und Kleinstaaten bis zur Gründung des Deutschen Reichs 1871 gefasst.

Unterkategorien

KategorieZeitraumBeschreibung
Aachen-Aachen ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Bedeutsam wurde Aachen unter dem fränkischen König Karl dem Großen, der in der Stadt seine Residenz errichtete. Die Stadt blieb danach bis ins 16. Jahrhundert Krönungsort der deutschen Könige. Im 12. Jahrhundert erhielt Aachen den Status einer Freien Reichsstadt, den Aachen bis 1803 behielt. Zum Wiener Kongress im Jahr 1815 wurde Aachen von Preußen annektiert und Bestandteil der preußischen Rheinprovinz.
Altenburg-Anfang des 10. Jahrhundert nach Christus unterwarf König Heinrich I. vom Ostfränkischen Reich die Slawen östlich der Saale und gründete die Markgrafschaft Meißen. Die in Altenburg befindliche Burganlage wurde erobert und die Ortschaft von Kaiser Otto II. dem Bistum Zeitz zugeschlagen. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde Altenburg von mehreren Kaisern des Heiligen Römischen Reichs als Kaiserpfalz genutzt. Unter Kaiser Friedrich II. kam Altenburg im Jahr 1253 in den Einflussbereich der Markgrafschaft Meißen. Nach der Schlacht bei Lucka im Jahr 1307 in welcher Markgraf Friedrich von Meißen gegen König Albrecht von Habsburg gewann, wurde Altenburg der Markgrafschaft Meißen zugeschlagen.
Anhalt-Das Fürstentum Anhalt war ein Teilstaat des Heiligen Römischen Reichs in der Mitte des heutigen Deutschland, welches Anfang des 12. Jahrhundert entstand. In der nachfolgenden Zeit wurde das Fürstentum durch Erbteilung mehrfach gespalten, im Jahr 1570 wiedervereinigt, um danach erneut gespalten zu werden. Im Jahr 1806 wurde Anhalt-Bernburg ein Herzogtum. Napoleon erhob danach im Jahr 1807 Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen ebenfalls zu Herzogtümern. Mitte des 19. Jahrhundert führte das Aussterben der Herrscherlinien in Anhalt-Bernburg und Anhalt-Köthen zur Wiedervereinigung Anhalts. Das wiedervereinigte Herzogtum Anhalt trat 1866 dem Norddeutschen Bund und 1871 als Teilstaat dem Deutschen Reich bei.
Augsburg-Augsburg ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Bayern. Die Stadt wurde von den Römern 15 Jahre vor Christi Geburt gegründet. Mit dem Niedergang des Römischen Reichs siedelten Alemannen in Augsburg. Um 300 nach Christus wurde Augsburg Bischofssitz und im 12. Jahrhundert Freie Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Nach dem 3. Koalitionskrieg zwischen Österreich und Frankreich fiel Augsburg im Jahr 1805 an Bayern und verlor seine Selbstständigkeit.
Baden-Baden wurde als Markgrafschaft im 11. Jahrhundert nach Christus gegründet. Im 16. Jahrhundert wurde das Land in die Markgrafschaft Baden-Durlach und Baden-Baden geteilt und 1771 wieder vereint. Im Jahr 1803 wurde die Markgrafschaft unter Einfluss von Napoleon zum Kurfürstentum und 1806 zum Großherzogtum erhoben. Im Jahr 1871 wurde Baden ein Teilstaat im Deutschen Kaiserreich.
Bamberg-Bamberg ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Bayern. Vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts war Bamberg ein Bistum. Unter Einfluss von Napoleon wurde das Bistum im Jahr 1803 Bayern zugeschlagen.
Bayern-Die Geschichte der Bayern geht zurück bis zur Zeit des Zerfalls des Römischen Reichs, als sich der Stamm der Bajuwaren bildete. Im Mittelalter bildete sich das Herzogtum Baiern als Bestandteil des Heiligen Römischen Reichs. Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte ein Aufstieg zum Kurfürstentum. Nach dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde das Kurfürstentum unter Einfluss von Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts zum Königreich erhoben. Im Jahr 1871 wurde Bayern ein Teilstaat im Deutschen Kaiserreich. Nach dem Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution endete die Monarchie und ein Freistaat entstand.
Berg-Im 11. Jahrhundert nach Christus entstand aus mehreren kleinen Territorien des östlichen Rheinlandes die Grafschaft Berg. Im Jahr 1380 wurde die Grafschaft zum Herzogtum erhoben. Im Jahr 1806 trat Berg aus dem Heiligen Römische Reich aus und wurde ein Satellitenstaat von Frankreich. Napoleon setzte seinen Schwager Joachim Murat als Großherzog ein. Nach der verlorenen Völkerschlacht bei Leipzig wurde das Großherzogtum Berg aufgelöst und fiel 1813 an Preussen.
Böhmen-Im 9. Jahrhundert formte sich auf dem Gebiet des heutigen Tschechiens unter Einfluss des Fürsten aus der Premysliden-Dynastie ein böhmischer Staat. Im Jahr 1085 wurde Böhmen ein Königreich im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1526 wurde Ferdinand I. von Habsburg zum König gewählt, wodurch Böhmen in den Herrschaftsbereich der Habsburger rückte und somit eng mit Österreich verbunden wurde. Im Jahr 1804 wurde Böhmen fester Bestandteil des Kaisertums Österreich.
Brandenburg-Die Mark Brandenburg entstand etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts. Ab dem Jahr 1618 regierten die Markgrafen von Brandenburg auch als Herzöge in Preußen. Die beiden Staaten wurden in Personalunion regiert. Im Jahr 1701 wurden beide Staaten zum Königreich Preußen vereinigt.
Braunschweig-Das Herzogtum Braunschweig entstand 1814 zum Wiener Kongress aus dem Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Jahr 1871 wurde es Teilstaat im Deutschen Kaiserreich.
Braunschweig-Lüneburg-Im Jahr 1235 wurde das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg gegründet. Im Laufe der nachfolgenden Zeit spalteten sich durch Erbteilung die Fürstentümer Braunschweig-Wolfenbüttel, Calenberg, Lüneburg, Göttingen und Grubenhagen ab. Mit Ausnahme von Braunschweig-Wolfenbüttel wurden alle Fürstentümer bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wieder vereint. Im Jahr 1692 erhielt Braunschweig-Lüneburg die Kurwürde und wurde zum Kurfürstentum im Heiligen Römischen Reich erhoben. Zum Wiener Kongress im Jahr 1814 wurde das Kurfürstentum zum Königreich Hannover erhoben.
Braunschweig-Wolfenbüttel-Braunschweig-Wolfenbüttel war ein Teilfürstentum vom Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Es entstand Ende des 15. Jahrhunderts nach vielfältigen Teilungen und Vereinigungen der welfischen Gebiete im Norden Deutschlands und war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Nach dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde es unter Einfluss von Napoleon Bestandteil des Königreichs Westphalen.
Bremen-Bremen ist eine Stadt im Norden Deutschlands. Die Geschichte Bremens beginnt im Mittelalter als kirchliches Erzstift. Im Jahr 1648 erhielt Bremen den Status einer Freien Reichsstadt. Im Rahmen des Westfälischen Friedens wurde Bremen säkularisiert und in ein Herzogtum gewandelt. Ende des 17. Jahrhunderts verlor Bremen im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg große Teile seiner Gebiete an Schweden. Die Gebiete wurden im 18. Jahrhundert an Braunschweig-Lüneburg verkauft. Die Stadt Bremen blieb unabhängig und wurde im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich.
Buchhorn-Die Stadt Buchhorn (heute Friedrichshafen) war vom 13. Jahrhundert bis Anfang des 19. Jahrhunderts eine Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1803 wurde Buchhorn in das Kurfürstentum Bayern integriert.
Calenberg-Das Fürstentum Calenberg war ein Teilfürstentum im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Es entstand im 15. Jahrhundert durch Erbteilung und existierte bis Fürst Ernst August Ende des 17. Jahrhunderts die Kurwürde erhielt und Calenberg im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg aufging.
Erfurt-Erfurt wurde im Jahr 742 auf Bitten des Mainzer Missionserzbischof Bonifatius zum Bistum, welches 755 mit Mainz vereinigt wurde. Im Hochmittelalter entwickelte sich Erfurt zu einer der größten Städte im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1802 fiel Erfurt an das Königreich Preußen. Kurze Zeit später wurde Erfurt in Folge der Belagerung durch Napoleon im Jahr 1807 zum Fürstentum, welches direkt Napoleon unterstand. Nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 fiel Erfurt wieder an Preußen, wobei die Flächengebiete Sachsen-Weimar-Eisenach zugeschlagen wurden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Erfurt dem nach dem Ersten Weltkrieg gegründeten Land Thüringen zugeordnet.
Frankfurt-Frankfurt ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Hessen. Der Name der Stadt wurde erstmals in einer kaiserlichen Urkunde aus dem 8. Jahrhundert nach Christus erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde Frankfurt Freie Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Im 14. Jahrhundert wurde Frankfurt die Wahlstadt der Könige und ab dem 16. Jahrhundert auch der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Während des Preußisch-Österreichischen Kriegs wurde die Stadt von Preußen besetzt und in die preußische Provinz Hessen-Nassau eingegliedert.
Hamburg-Hamburg ist eine Stadt im Norden Deutschlands. Die Besiedlung Hamburgs geht auf vorchristliche Zeit zurück. Im Mittelalter stieg die Stadt zum Handelszentrum auf. Im Jahr 1510 wurde Hamburg eine Reichsstadt. Anfang des 18. Jahrhunderts gehörte Hamburg kurzzeitig zum Kaiserreich Frankreich. Nach dem Rückzug der Franzosen trat Hamburg 1815 als Freie Stadt dem Deutschen Bund bei und wurde 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich.
Hannover-Das Königreich Hannover entstand zum Wiener Kongress 1814 aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Im Jahr 1866 wurde das Königreich von Preußen annektiert und eine preußische Provinz.
Henneberg-Die Grafschaft Henneberg befand sich im heutigen Südthüringen und Franken. Sie entstand im Jahr 1096 durch eine Schwächung des Fränkischen Reichsguts und wurde 1660 aufgelöst und Sachsen-Weimar und Sachsen-Gotha zugeschlagen.
Hessen-Darmstadt-Die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt entstand im Jahr 1567 durch Teilung der Landgrafschaft Hessen nach dem Tod des Landgrafen Philipp I. von Hessen. Hessen wurde in Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt geteilt. Hessen-Darmstadt war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1806 wurde die Landgrafschaft zum Großherzogtum Hessen erhoben. Das Großherzogtum wurde 1871 Teilstaat im Deutschen Reich.
Hessen-Kassel-Die Landgrafschaft Hessen-Kassel entstand im Jahr 1567 durch Teilung der Landgrafschaft Hessen nach dem Tod des Landgrafen Philipp I. von Hessen. Hessen wurde in Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt geteilt. Hessen-Kassel war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1803 wurde die Landgrafschaft zum Kurfürstentum erhoben. Ab 1806 nannte sich Hessen-Kassel Kurhessen. Kurhessen wurde im Jahr 1866 nach verlorenem Deutschen Krieg durch Preußen annektiert.
Jülich-Berg-Jülich-Berg waren zwei formal getrennte Herzogtümer, die zwischen 1423 bis 1795 in Personalunion regiert wurden. Ende des 18. Jahrhundert fiel Jülich an Frankreich wodurch die Verbindung getrennt wurde. Im 19. Jahrhundert wurden beide Gebiete in die preußische Rheinprovinz eingegliedert.
Köln-Köln ist eine Stadt im heutigen Nordrhein-Westphalen. Sie wurde unter der Herrschaft der Römer gegründet und wurde mit dem Zerfall des Römischen Reichs von den Franken erobert. Im Mittelalter war Köln Residenzstadt, Bistumssitz und Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Die Erzbischöfe von Köln waren Kurfürsten im Heiligen Römischen Reich. Im 15. Jahrhundert wurde Köln zur Freien Reichsstadt erhoben. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Köln von Napoleons Truppen erobert und in das Königreich Frankreich integriert. Nachdem Napoleon in den Befreiungskriegen verlor, wurde Köln von Preußen annektiert und gehörte ab diesem Zeitpunkt zur preußischen Rheinprovinz.
Lübeck-Lübeck ist eine Stadt an der deutschen Ostseeküste. Sie wurde im 8. Jahrhundert nach Christus als Liubice gegründet, gehörte zum Heiligen Römischen Reich und erhielt im Jahr 1226 von Kaiser Friedrich II. die Reichsfreiheit. Nach dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde Lübeck 1806 von den Franzosen besetzt und war von 1811 bis 1813 Bestandteil des Französischen Kaiserreich. Als Ergebnis des Wiener Kongresses wurde die nun Freie und Hansestadt Lübeck im Jahr 1813 Bestandteil des Deutschen Bundes. Im Jahr 1866 erfolgte der Beitritt zum Norddeutschen Bund und 1871 die Aufnahme in das Deutsche Reich.
Mansfeld-Vorderort-Eisleben-Die Grafschaft Mansfeld-Vorderort-Eisleben entstand 1563 durch Erbteilung der Grafschaft Mansfeld-Vorderort unter den Kindern von Graf Ernst II..
Mecklenburg-Schwerin-Das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin entstand im Jahr 1701 nach einem Erbfolgestreit aus einem Landesteil des formaligen Herzogtums Mecklenburg. Mecklenburg war ein Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1815 wurde das Herzogtum zum Großherzogtum erhoben, welches im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich wurde.
Mecklenburg-Strelitz-Das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz entstand im Jahr 1701 nach einem Erbfolgestreit aus einem Landesteil des formaligen Herzogtums Mecklenburg. Mecklenburg war ein Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1815 wurde das Herzogtum zum Großherzogtum erhoben, welches im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Kaiserreich wurde.
Meißen-Die Markgrafschaft Meißen entstand im Jahr 965 nach dem Tod vom Markgraf Gero durch Teilung der Sächsischen Ostmark. Meißen wurde daraufhin eine Markgrafschaft im Ostfränkischen Reich. In den nachfolgenden Jahren konnte die Markgrafschaft ihr Territorium großflächig erweitern. Anfang des 15. Jahrhunderts gehörten große Gebiete des heutigen Sachsens und Ostthüringens zur Markgrafschaft Meißen. Im Jahr 1423 fiel das Herzogtum Sachsen-Wittenberg an Meißen. Sachsen-Wittenberg besaß die Kurwürde, welche nun an Meißen überging. Die Markgrafschaft Meißen wurde daraufhin zum Kurfürstentum Sachsen erhoben.
Münster-Münster ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Nordrhein-Westphalen. Vom Mittelalter bis 1803 war Münster ein Fürstbistum. Im 19. Jahrhundert fiel Münster zunächst an Preußen, dann an das Großfürstentum Berg und dann erneut an Preußen.
Nassau-Das Herzogtum Nassau entstand 1806 Unter Einfluss von Napoleon aus den Fürstentümern Nassau-Usingen und Nassau-Weilburg, sowie diverser, teilweise säkularisierter Teilgebiete. Im Deutschen Krieg kämpfe Nassau auf österreichischer Seite und verlor gegen Preußen. In Folge wurde das Herzogtum von Preußen annektiert und Bestandteil der preußischen Provinz Hessen-Nassau.
Nürnberg-Die Stadt Nürnberg befindet sich im Norden des heutigen Bundeslands Bayern. Die im 11. Jahrhundert nach Christus gegründete Stadt wurde von Kaiser Friedrich II. im Jahr 1219 zur Freien Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich erhoben. Nach dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde Nürnberg im Jahr 1806 dem Königreich Bayern zugeschlagen.
Oldenburg-Birkenfeld-In Folge des Wiener Kongresses im Jahr 1814 wurde Preussen verpflichtet einen Teil des Saargebiets unter anderem an das Herzogtum Oldenbug abzutreten. Die Stadt Birkenfeld, die zur der Zeit zum Saargebiet gehörte, wurde eine Exklave Oldenburgs mit dem Status eines Fürstentums. Während des Ersten Weltkriegs fiel das Gebiet an Frankreich und wurde 1937 von der NSDAP in die preußische Rheinprovinz eingegliedert.
Österreich-Nachdem Österreich im Jahr 1156 von Bayern unabhängig wurde, erhob Kaiser Friedrich I. mit der Privilegium Minus die Mark Ostarrichi zum Herzogtum Österreich. Das Herzogtum Österreich wurde unabhängiger Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im Jahr 1453 wurde das Herzogtum zum Erzherzogtum erhoben. Im Jahr 1806 legte Kaiser Franz II. nach verlorenem Krieg gegen Napoleon die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reichs nieder und beendete damit das Heilige Römische Reich.
Pfalz-Die Rheinische Pfalzgrafschaft war ein bedeutender Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Er entstand im Mittelalter aus der rheinisch-lothringischen Pfalzgrafschaft. Mit dem Zerfall des Heiligen Römischen Reichs wurde die Pfalz unter Baden, Bayern, Hessen-Darmstadt und Preußen aufgeteilt.
Pommern-Im Rahmen der Völkerwanderung siedelten sich auf dem Gebiet Pommerns verschiedene slawische Stämme an. Ab dem 10. Jahrhundert gerieten sie unter Expansionsdruck der erstarkten Nachbarn. Unter dem Einfluss von König Heinrich III. erfolgte im Jahr 1046 ein Friedensschluss zwischen dem Herzog von Polen, dem Herzog von Böhmen und Zemuzil aus Pommern, dem man die Rolle des ersten Herzogs von Pommern zuschreibt. Im 12. Jahrhundert übernahm die Dynastie der Greifen die Macht in Pommern und christianisierten das Herzogtum. Unter Herzog Bogislaw I. wurde Pommern 1180 Bestandteil des Heiligen Römischen Reichs und kam 1231 unter Lehnshoheit von Markgraf Otto I. von Brandenburg. Nachfolgend siedelten sich viele Menschen aus den heute norddeutschen Regionen in Pommern an und kolonisierten das Gebiet. Im Jahr 1295 wurde Pommern in die Landesteile Pommern-Stettin und Pommern-Wolgast geteilt und unter Herzog Bogislaw XIV. im Jahr 1625 wiedervereint. Im Dreißigjährigen Krieg besetzte Schweden das Herzogtum Pommern. Als Bogislaw XIV. im Jahr 1637 ohne Nachkommen starb, endete die Herrschaft der Greifen. Das Gebiet wurde im Rahmen des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 in einen brandenburgischen und einen schwedischen Teil (Schwedisch-Pommern) gespalten. Der schwedische König erhielt für Schwedisch-Pommern die Titel und Rechte der vormaligen Herzöge aus der Dynastie der Greifen und wurde somit Herzog von Pommern. Brandenburg stärkte seine Macht in Pommern durch Eingliederung weiterer Gebiete zu Lasten Schwedens und überführte die Gebiete mit der Gründung des Königreich Preußens in dessen Staatsgebiet. Kurz nach Auflösung des Heiligen Römischen Reichs im Jahr 1806, besetzte Frankreich Schwedisch-Pommern. In Folge der Napoleonischen Kriege wechselte der Besatzer mehrfach. Im Rahmen des Wiener Kongresses wurde Pommern im Jahr 1815 vollständig dem Königreich Preußen zugeschlagen und verlor endgültig seine Eigenständigkeit.
Preußen-Im Jahr 1701 wurde das Kurfürstentum Brandenburg und das Herzogtum Preußen zum Königreich vereint. Das Königreich Preußen wurde 1871 Teilstaat im Deutschen Reich und stellte den Kaiser.
Regensburg-Regensburg ist eine der ältesten Städte im heutigen Deutschland. Sie existierte schon bevor die Römer ihr Reich über die Alpen ausdehnten. Im frühen Mittelalter wurde Regensburg ein Bistum im Ostfränkischen Reich. Im 13. Jahrhundert erhob Kaiser Friedrich II. die Stadt zur Freien Reichsstadt. Diesen Status verlor die Stadt Ende des 15. Jahrhunderts wieder. Sie blieb bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs eine Reichsstadt. 1803 wurde die Stadt ein Fürstentum und 1810 Bestandteil vom Königreich Bayern. Die Stadt ist bis heute ein Bischofssitz.
Reuss ältere Linie-Das Fürstentum Reuss ältere Linie entstand im Jahr 1778 aus der Grafschaft Greiz ältere Linie. Das Fürstentum trat 1807 dem Rheinbund, 1815 dem Deutschen Bund, 1866 dem Norddeutschen Bund und 1871 dem Deutschen Reich bei. Im Jahr 1918 wurde das Fürstentum mit dem Fürstentum Reuss jüngere Linie vereinigt und zum Volksstaat Reuss umbenannt, der im Land Thüringen aufging.
Reuss-Gera-Im 16. Jahrhundert wurde Reuss jüngere Linie durch Erbteilung in kleine Herrschaften geteilt. Reuss-Gera war eine dieser Herrschaften.
Reuss jüngere Linie-Das Fürstentum Reuss jüngere Linie entstand im Jahr 1848 durch Vereinigung der Teilgebiete Reuss-Schleiz, Reuss-Lobenstein und Reuss-Ebersdorf. Es war zunächst Mitglied im Deutschen Bund und ab 1866 Mitglied des Norddeutschen Bundes. Im Jahr 1871 wurde das Fürstentum Teilstaat im Deutschen Reich.
Sachsen-Das Kurfürstentum Sachsen entstand 1423 aus der Markgrafschaft Meißen und war Teilstaat im Heiligen Römischen Reich. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebiet zwischen den Brüdern Ernst und Albert geteilt. Parallel zum albertinischen Sachsen entwickelte sich unabhängig eine ernestinische Linie. Das albertinische Sachsen wurde nach Zerfall des Heiligen Römischen Reichs unter Einfluss von Napoleon zum Königreich erhoben. Im Jahr 1871 wurde das Königreich Sachsen Teilstaat im Deutschen Reichs.
Sachsen-Altenburg-Sachsen-Altenburg, im heutigen Ostthüringen war im Mittelalter Bestandteil der Markgrafschaft Meißen. Nach der Teilung der Markgrafschaft im Jahr 1485 gehörte Sachsen-Altenburg zum Gebiet des Ernestinischen Sachsens. Im Jahr 1672 erlosch die Linie Sachsen-Altenburg und das Herzogtum fiel an Sachsen-Gotha. Erst im Jahr 1826 wurde Sachsen-Altenburg wieder selbstständig. 1871 wurde das Herzogtum Teilstaat im Deutschen Reich.
Sachsen-Coburg-Gotha-Das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha entstand nach der Zeichnung des Vertrags von Hildburghausen 1826 durch Verschmelzung des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld mit dem Herzogtum Sachsen-Gotha, nachdem die Linie Sachsen-Gotha-Altenburg ausstarb. Der Landesteil Saalfeld ging gleichzeitig an Sachsen-Meiningen. Sachsen-Coburg-Gotha wurde im Jahr 1871 Teilstaat des Deutschen Reich.
Sachsen-Coburg-Saalfeld-Im Jahr 1699 starb die Linie Sachsen-Coburg aus. Nach einem Erbstreit fiel Sachsen-Coburg im Jahr 1735 an Sachsen-Saalfeld. In Folge entstand das Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld, welches bis 1826 existierte.
Sachsen-Gotha-Sachsen-Gotha entstand 1640 durch Abtrennung von Sachsen-Weimar. Ernst I. der Fromme (ein jüngerer Bruder von Herzog Wilhelm von Sachsen-Weimar) wurde Herzog. Unter seiner Regentschaft fiel Sachsen-Altenburg im Jahr 1672 an Sachsen-Gotha, woraufhin das Herzogtum in Sachsen-Gotha-Altenburg umbenannt wurde. Sachsen-Gotha existierte daher nur von 1640 bis 1672.
Sachsen-Gotha-Altenburg-Das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg entstand im Jahr 1672 aus dem Herzogtum Sachsen-Gotha und Sachsen-Altenburg, nachdem die Linie Sachsen-Altenburg ausstarb. Es existierte bis 1826 als die Linie Sachsen-Gotha-Altenburg ausstarb und das Herzogtum erneut aufgeteilt wurde. In Folge entstand das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha und das selbstständige Herzogtum Sachsen-Altenburg.
Sachsen-Meinigen-Das Herzogtum Sachsen-Meiningen entstand 1680 durch Erbteilung des Herzogtums Sachsen-Gotha. Im Jahr 1815 trat Sachsen-Meiningen dem Deutschen Bund und 1866 dem Norddeutschen Bund bei. Im Jahr 1871 wurde es Teilstaat im Deutschen Reich. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Herzogtum zum Freistaat gewandelt.
Sachsen-Weimar-Das Herzogtum Sachsen-Weimar entstand im Jahr 1572 durch Teilung des ernestinischen Sachsens (Erfurter Teilung). In der nachfolgenden Zeit unterlag das Gebiet Sachsen-Weimars stetiger Veränderung durch Teilung und Angliederung von Gebieten der Nachbarländer. Im Jahr 1741 erfolgte die endgültige Angliederung von Sachsen-Eisenach. Das Herzogtum Sachsen-Weimar benannte sich daraufhin in Sachsen-Weimar-Eisenach um.
Sachsen-Weimar-Eisenach-Sachsen-Weimar-Eisenach war ein Herzogtum im heutigen deutschen Bundesland Thüringen. Es war ein Teilstaat im Heiligen Römischen Reich und entstand 1741 durch Vereinigung der Herzogtümer Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach. Im Rahmen des Wiener Kongresses wurde das Herzogtum zum Großherzogtum erhoben, welches im Jahr 1871 Teilstaat im Deutschen Reich wurde.
Salzburg-Salzburg ist eine Stadt im heutigen Österreich. Im Mittelalter war sie zunächst Bestandteil des Reichs der Bajuwaren. Im 14. Jahrhundert verfeindete sich Salzburg mit Bayern, trennte sich und wurde Fürsterzbistum im Heiligen Römischen Reich. Unter dem Einfluss von Napeoleon wurde Salzburg ein Kurfürstentum und 1805 Bestandteil des Kaisertums Österreich.
Schaumburg-Hessen-Im Jahr 1640 wurde die Grafschaft Schaumburg in Folge eines Erbfolgestreit unter Hessen-Kassel, Lippe und Braunschweig-Lüneburg aufgeteilt. Der hessische Teil wurde ab diesem Zeitpunkt in Personalunion vom Landgrafen von Hessen-Kassel als Hessische Grafschaft Schaumburg regiert. Im Jahr 1866 fiel das Gebiet gemeinsam mit Hessen-Kassel an Preußen.
Schaumburg-Lippe-Im Jahr 1647 wurde die Grafschaft Schaumburg durch Erbteilung unter Braunschweig-Lüneburg, Hessen-Kassel und Lippe geteilt. Die Landesteile die an die Grafen zur Lippe fielen bildeten die Grafschaft Schaumburg-Lippe. Unter der Herrschaft von Graf Georg-Wilhelm wurde die Grafschaft im Jahr 1807 zum Fürstentum erhoben. Im Jahr 1871 wurde das Fürstentum Teilstaat im Deutschen Reich.
Schwäbisch Hall-Schwäbisch Hall ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Baden-Württemberg. Im zwölften Jahrhundert nach Christus fiel die bereits seit der Jungsteinzeit existierende Siedlung an die Staufer, die eine Münzprägestätte in Hall einrichteten. Im Jahr 1280 wurde Hall eine Reichsstadt und damit direkt dem Kaiser des Heiligen Römischen Reichs unterstellt. Mitte des 15. Jahrhundert wurde der Stadtname Hall zu Schwäbisch Hall ergänzt, um trotz geographischer Lage im fränkischen Einflussgebiet, die Herrschaft der in Schwaben herrschenden Staufer zu verdeutlichen. In Folge der französischen Revolutionskriege und des Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1802/1803 fiel Schwäbisch Hall an das Herzogtum Württemberg und verlor den Status einer Reichsstadt.
Speyer-Speyer ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz. Erste Siedlungsspuren von Speyer sind bereits aus vorchristliche Zeit bekannt. Bis zum 5. Jahrhundert gehörte Speyer zum Römischen Reich und danach zum Frankenreich. Speyer wurde in dieser Zeit ein Bistum. Ab dem 7. Jahrhundert war Speyer auch ein weltliches Hochstift im Heiligen Römischen Reich. Die speyerischen Bischöfe waren über viele Jahrhunderte auch Fürstbischöfe des Hochstifts. Im 13. Jahrhundert folgte das Stadtrecht und 1294 wurde Speyer Freie Reichsstadt. Nach dem Einmarsch französischer Truppen im Jahr 1792 fiel Speyer für kurze Zeit an Frankreich und nach dem Wiener Kongress im Jahr 1814 an Bayern.
Straßburg-Straßburg wurde im Mittelalter eine Freie Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Ende des 17. Jahrhunderts besetzte Frankreich das Gebiet.
Tirol-Tirol ist ein Gebiet im heutigen Österreich. Im Mittelalter gehörte Tirol zu Bayern. Im 12. Jahrhundert wurde das Gebiet abgetrennt und im 13. Jahrhundert eine Grafschaft im Heiligen Römischen Reich. Erst Anfang des 19. Jahrhundert fiel Tirol wieder an Bayern zurück.
Vorderösterreich-Vorderösterreich ist ein Sammelbegriff für das Habsburger Herrschaftsgebiets in der heutigen Schweiz, in Süddeutschland, Nord-West-Österreich und Ost-Frankreich.
Westphalen-Das Königreich Westphalen wurde vom französischen Kaiser Napoleon im Jahr 1807 auf dem Gebiet von Hessen-Kassel, Braunschweig-Wolfenbüttel und Teilen Anhalts und Preußens gebildet. Im Jahr 1810 kam Hannover hinzu. Es zerfiel nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813.
Württemberg-Das Herrschaftsgebiet Württemberg formierte sich im 11. Jahrhundert als Bestandteil des Heiligen Römischen Reichs. Im 12. Jahrhundert wurde das Gebiet eine Grafschaft und später ein Herzogtum. Nach dem Zusammenbruch des Heiligen Römischen Reichs wurde das Herzogtum im Jahr 1806 unter Einfluss von Napoleon zum Königreich erhoben. Im Jahr 1871 wurde Württemberg Teilstaat im Deutschen Reich.
Würzburg-Würzburg ist eine Stadt im heutigen deutschen Bundesland Bayern. Sie entstand nach der Völkerwanderung und wird erstmals im 8. Jahrhundert nach Christus urkundlich erwähnt. Im Jahr 1168 wurde der Bischof von Würzburg zum Fürstbischof und zum Herzog von Franken erhoben und Würzburg somit zum Hochstift im Heiligen Römischen Reich gewandelt. 1803 wurde das Hochstift säkularisiert und fiel an das Kurfürstentum Bayern. Im Jahr 1805 erhielt Ferdinand von Habsburg-Lothringen-Toskana Würzburg als Entschädigungsleistung. Er ernannte sich selbst zum Großherzog von Würzburg. Zum Wiener Kongress wurde das Großherzogtum 1814 aufgelöst und endgültig Bayern zugeschlagen.
© M.T.   Münzkatalog-Online V3